Yoga Probestunde – 5 Frauen u. ein Mann

Unglaublich!

Inzwischen habe ich 2mal unter Anleitung bei der Lehrerin, die auch meine Frau nutzt, Yoga gemacht.

Ich kann es immer noch nicht so ganz glauben, dass ich den Schritt gewagt habe; doch der Reihe nach.

In diesem Artikel möchte ich damit beginnen, über meine sehr persönlichen Erfahrungen rund ums Yoga zu berichten.

Männer sind rar beim Yoga

Na ja, das ist etwas, das ich immer wieder gehört habe, auch von meiner Frau, dass Männer eher zögerlich sind, wenn es darum geht, Yoga zu betreiben.

Mich überrascht das selbstverständlich nicht, denn ich war und bin selbst zögerlich und skeptisch.

Große Aufregung im Vorfeld

An jenem ersten Donnerstag war ich den ganzen Tag kaum zu gebrauchen. Ich war aufgeregt und obwohl ich wie bereits gesagt, schon einmal Yoga gemacht habe, sehr unsicher, was auf mich zukommt.

Auch die Tatsache, dass ich die Lehrerin bereits kenne, unter anderem, weil ich bei ihr schon einmal eine Yoga-Massage genießen durfte, änderte daran nichts.

Letztendlich war ich mir den ganzen Tag nicht sicher, ob ich die Probestunde (90 Minuten) tatsächlich aufsuchen würde. Die Tatsache, dass ich an jenem Donnerstag morgens noch arbeiten mußte, lenkte mich ein wenig ab, doch meine Aufregung war für mich immer merkbar. Um 19:30 Uhr war es dann soweit und ich brach auf zu meiner ersten Yoga-Stunde nach vielen Jahren.

Unbekannte Räume – Unbekannte Teilnehmerinnen – Bekannte Lehrerin

Die erste unbekannte Variable zu Beginn waren die Räume, in denen das Yoga stattfindet. Diese hat die Yogalehrerin vor nicht allzu langer Zeit bezogen. Zu Fuß 5 Minuten von meinem Zuhause entfernt, liegen sie im Souterrain und stellen eindeutig ein wesentlich schöneres Ambiente zur Verfügung als die vorherigen Räume.

In einem Vorraum kann man seine Sachen lassen und der eigentliche Raum für das Yoga ist luftig, mit höheren Decken und einer dimmbaren Beleuchtung, sehr schön, wie ich finde.

Beim Eintreffen stieß ich auf die Lehrerin und eine Teilnehmerin, die sich miteinander unterhielten. Ich bewegte mich auf völlig unbekanntem Terrain, damit verbunden eine gewisse Unsicherheit auf meiner Seite.

Mir wurde gesagt, dass es so ist, dass die TeilnehmerInnen sich im Kreis anordnen; ich wurde von der Lehrerin darauf hingewiesen, mir eine Yogamatte, ein Yogakissen, einen Yogablock und eine Yogadecke zu nehmen.

Ich begab mich in den eigentlichen Raum für das Yoga und wählte mir einen für mich angenehmen Platz im hinteren, linken Bereich des Raumes.

Es erschienen weitere Teilnehmerinnen, die ich alle nicht kenne und leicht verspätet begann meine Probestunde im Yoga.

Beginn mit Klangschale – Ende mit Klangschale

Unter anderem in Erinnerung bleibt, dass die Stunde mit dem einmaligen Klang einer Klangschale begann und auch endete. Für mich bedeutet das in der Rückschau auch, dass damit signalisiert wird, dass nun die Zeit der Konzentration beginnt und überflüssiges Reden endet.

Außerdem läuteten wir unseren ‚Weg‘ mit einem ‚Om‘ ein und beendeten ihn mit einem gemeinsamen ‚Om‘.

Eine Menge Input und Anstrengung

In Erinnerung bleibt auch, dass die Probestunde für mich gefühlt 3 Stunden dauerte, obwohl sie tatsächlich 90 Minuten lang war.

Obwohl ich nicht gelaufen bin oder mich anderweitig von der Stelle bewegt habe, obwohl ich keine Gewichte gestemmt habe oder mich anderweitig sichtbar angestrengt habe, lief mir nach einer gewissen Zeit der Schweiß aus meinem Körper.

Die 90 Minuten waren vollgepackt mit koordinatorischen Abläufen und Posen, mit Ansagen und Informationen, die ich mich schwer tat, aufzunehmen und zu speichern.

Anstrengend war nicht nur das Yoga selbst, sondern auch die Konzentration auf die Ausführung und die Abfolgen von Bewegungen.

Gefühlte Ewigkeit

Nach einer Ewigkeit kamen wir zum Abschluß mit einer 10-minütigen Ruhepause, in der wir auf unseren Matten zugedeckt, unsere Gedanken kommen und gehen lassen sollten. 10 Minuten können, wie ich feststellen mußte, sehr lang sein.

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Beim Wegräumen der Hilfsmittel konnte ich mich mit einer Teilnehmerin darauf einigen, dass das Yoga sehr anstrengend war und ich merkte, dass ich mit mir recht zufrieden war.

Mit meiner Zufriedenheit machte ich mich auf den Heimweg, nachdem ich mich von der Lehrerin verabschiedet hatte.

Die Zeit danach – Fazit

Am selben Abend merkte ich, dass ich wenig im Kopf hatte. Störende Gedanken wollten sich nicht so recht einstellen. Unübermerkbar war für mich auch, dass sämtliche Regionen meines Körpers sehr gut durchblutet wurden; sehr angenehm.

Ich freute mich, den Schritt gewagt zu haben, an der Probestunde teil zu nehmen und teilte dies auch meiner Frau mit, die sich für mich mitfreute.

Später schlief ich schnell ein und wachte am nächsten Morgen auf, mit dem Eindruck, dass mein Schlaf erholsamer war als sonst.

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