Nach der Probestunde – Yoga ist anstrengend

Meine Probestunde im Yoga war aufwühlend. Zum einen hatte ich es geschafft, mich dem Unbekannten zu öffnen. Zum anderen hatte ich in der Woche danach mit den Auswirkungen zu tun.

Am nächsten Tag war ich insgesamt relaxter; das Meiste, das mir im Alltag begegnete, löste bei mir keine störenden Gedanken aus; sehr angenehm.

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Am 2. und 3. Tag wies mich mein Körper, vornehmlich meine Oberschenkel, darauf hin, dass ich ihm Anstrengungen zugemutet hatte, die ihm sonst fremd sind. Ich hatte Muskelkater.

In diesem Artikel möchte ich von meiner 2. Yogastunde berichten.

Aufregung gehört dazu

Obwohl ich nun eher eine Ahnung davon hatte, was mich in der bevorstehenden ‚Yogastunde‘ erwartet, war ich nicht minder aufgeregt. Mein ehemaliger Ausbilder, der auch Vorträge hält, hat dazu einmal sinngemäß folgende Aussage getroffen.

„Wenn ich nicht mehr aufgeregt bin vor einem Vortrag, lasse ich es, Vorträge zu halten.“

Krankenkassen bezuschussen Präventionskurse

Natürlich ist das Yoga auch für mich nicht kostenfrei. Allerdings gibt es inzwischen Yogakurse, die von Krankenkassen mitfinanziert werden, wenn sie als sogenannte Präventionskurse anerkannt werden.

Krankenkassen bieten im allgemeinen eine Suchmaske an, mit deren Hilfe Du Deinen passenden Kurs finden kannst.

Zum Beispiel:

Bei der Barmer: https://www.barmer.de/formClient/barmer-gesundheitscampus/kurse/kurse-vor-ort/18782/eventsearch

Bei der AOK: https://aokhb.zentrale-pruefstelle-praevention.de/kurse/

Nach kurzer Recherche kann ich allerdings sagen, dass die Förderung der Krankenkassen bzgl. der Höhe variiert. In der Regel werden von den Krankenkassen 2 Kurse bezuschusst. Diese Kurse müssen regelmäßig einmal die Woche besucht werden.

Präventionskurs als Anschub

Präventionskurse bzw. Gesundheitskurse sollen der Prävention bzw. Gesundheit dienen, klar.

Andererseits bieten sie eine wunderbare Möglichkeit, über eine Probestunde hinaus, ein bestimmtes Angebot wirklich kennen zu lernen und heraus zu bekommen, ob es für Dich geeignet ist.

Ich nutze also einen solchen Präventionskurs für mich, um mit geringem finanziellen Aufwand regelmäßige Erfahrungen mit dem Yoga zu machen.

Qualität des Angebots

Insbesondere für YogalehrerInnen gilt, dass der Begriff in keiner Weise geschützt ist und somit nicht direkt offensichtlich ist, ob und welche Ausbildung eine Yogalehrerin oder ein Yogalehrer genossen hat. Unklar kann auch sein, ob sie oder er überhaupt befähigt ist, zu lehren. Dazu später villeicht mehr.

Ich habe das Glück, dass ich sicher sein kann, dass ‚meine‘ Lehrerin wirklich qualifiziert ist.

2 Kissen – 1 Kissen mehr als beim ersten Mal

Nachdem ich bezahlt hatte und damit die Rahmenbedingungen für meine weitere Teilnahme geklärt waren, begann pünktlich meine 2. Yoga-Einheit.

Nachdem ich mich beim letzten Mal bzgl. meiner Hilfsmittel etwas unterversorgt erlebte, nahm ich dieses Mal 2 Yogakissen, 1 Yogamatte, 1 Yogablock und 1 Yogadecke mit in den Übungsraum. Dort konnte ich erfreulicher Weise den selben Platz für mich bekommen.

Dieses Mal waren wir insgesamt zu siebt; ich war erneut der einzige Mann.

Die Stellung des Kindes und andere Asanas


Gefunden auf ASANAYOGA.DE

Über Asanas möchte ich an dieser Stelle nicht viel sagen. Nur soviel; die 2. Einheit deckte sich im wesentlichen mit der der Probestunde. Auch diesmal kam ich nach ca. 1 Stunde mächtig ins Schwitzen. Das war ungefähr als es darum ging, den Sonnengruß durch zu führen.

Auch diese Einheit begann mit leichten konzentrierenden Übungen und wurde zunehmend anstrengender. Die Stellung des Kindes ist eine Übung für den Einstieg in eine Yoga-Einheit.

Der Sonnengruß ist eine Abfolge von Asanas und brachte mich als Untrainierten wie bereits gesagt mächtig ins Schwitzen und sorgte auch für eine allumfassende Durchblutung.

https://youtu.be/ibfe010kR8E

Überforderung durch Abfolgen und körperliche Anforderungen

Nicht nur beim Sonnengruss geht es darum, eine Abfolge von Asanas(Körperübungen) aus zu führen. Letztendlich ist eine Yoga-Einheit (Stunde) eine Folge von Asanas.

Für mich war die 2. Stunde auch deshalb sehr anstrengend. Zum einen sind die körperlichen Übungen sehr fordernd. Auf der anderen Seite ist in der 2. Stunde selbstverständlich nicht klar, wie die Abfolgen sind.

Überfordert war ich auch dadurch, dass die Übungen auf eine bestimmte Weise ausgeführt werden sollten.

Korrektur von Posen

Für mich sehr ungewöhnlich und neu und gleichzeitig Hinweis auf eine gute Lehrerin war der Umstand, dass die Yogalehrerin desöfteren meine Haltung in den Posen oder meine Ausführung der Übungen korrigiert hat.

Die Korrekturen führten gleichzeitig zu mehr Anstrengung in den Posen.

Wie wichtig die korrekte Ausführung der Asanas und Posen ist, mag an anderer Stelle zum Thema werden.

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10 Minuten Ruhe zum Ende

Wie beim ersten Mal war auch dieses Mal zum Ende der mentalen Ruhe Platz geboten.

Da ich nun 2 Yogakissen dabei hatte, konnte ich meine beiden Knie für mich angenehm unterfüttern und so besser zur Ruhe kommen; allerdings hätte ich mir noch eine kleine Unterlage für den Kopf gewünscht.

Nach 10 Minuten wurden wir von der Lehrerin mit dem Klang der Klangschale auf das Ende unseres gemeinsamen Abends hingewiesen.

Nachdem wir uns aus unserer Meditation zurück geholt hatten, beendeten wir unsere Yoga-Einheit mit einem gemeinsamen ‚Om‘.

Fazit – Danach

Der Ablauf eines Yogaabends scheint im wesentlichen mit den gleichen Asanas und Posen ab zu laufen.

Bei besonders schwierigen Asanas bzw. Posen bot uns die Lehrerin mehrere Alternativen an und erlaubte uns, eine für uns Angenehme aus zu suchen.

Zuhause angekommen, merkte ich wieder eine innere Aufgeräumthait, die ich vorher so nicht kannte. Eindeutig war ich wieder hervorragend durchblutet.

Und ich war angenehm erschöpft, sodass ich später problemlos in einen tiefen Schlaf fiel.

Wie es mir in den folgenden Tagen erging, lest vielleicht im nächsten Artikel.

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