Ist Yoga unmännlich?

Nach der Begrüßung des Jahres habe ich bereits wieder 2 weitere Male Yoga bei meiner Lehrerin praktiziert. Gestern war ich gegen Abend unfassbar erschöpft und ich hatte wenig Lust, mich noch einmal vom Sofa runter zu bewegen. Ich tat es dennoch und ging zu meiner 3. Yogastunde im Jahr 2019. Ich habe viele Jahre gezögert, Yoga erneut eine Chance zu geben. Ich frage mich nun auch: Ist Yoga unmännlich?

Ist Yoga wirklich unmännlich?

Männlichkeit könnte verloren gehen

Warum ich mir diese Frage stelle? Weil ich in den letzten Jahren immer wieder die Idee hatte, dass ich mit dem Praktizieren von Yoga meine Männlichkeit einbüßen würde. Doch nach nunmehr 3 Monaten wöchentlicher Yogapraxis frage ich mich, was meine Widerstände genau ausgemacht hat.

Ein Widerstand

Ich kann sagen, dass es irgendwie nicht in mein Selbstbild paßte, Yoga zu praktizieren. Ich hatte Yoga ja schon vor Jahren ausprobieren können. Meine damaligen Erfahrungen waren keinesfalls problematisch. In meiner Erinnerung wirkte sich die Yogapraxis bereits früher angenehm aus. Und dennoch war da immer ein innerer Widerstand.

Und dieser Widerstand ist immer noch vorhanden. Ja ok; gestern abend war ich ziemlich erschöpft. Doch da war noch etwas anderes, dass mich zurück halten wollte, mich auf den Weg zum Yogastudio zu machen.

Belohnung durch völlig neue Asanas

Die Belohnung für meine Entscheidung fand ich in der gestrigen Yogastunde.

Es beruhigte mich auf der einen Seite, dass Yoga abwechslungsreich genug ist. Wir begannen die Stunde im Stehen. Der Sonnengruss beispielsweise kam nur in Teilen vor.

Enspannung mit Gurt und Bolster

Die Anzahl neuer Asanas war so hoch, dass ich diese nur bruchstückhaft erinnern kann. In der Entspannung kam nicht nur wieder ein Yogagurt zum Einsatz, sondern wie bereits beim letzten Mal auch ein Bolster.

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Meine Yogalehrerin hat dieses Hilsmittel erst vor kurzer Zeit für Ihre Praxis bestellt. Für die Entspannung des Oberkörpers bei gleichzeitiger Dehnung war für mich das Bolster auch gestern sehr angenehm.

Da wir im Mittelteil der Anstrengung und Anspannung auch Asanas im Stehen geprobt haben, war ich nach der Praxis richtig kaputt. Abends fiel ich schnell in einen tiefen Schlaf.

Fazit

Meine inneren Widerstände, zur Yogastunde zu gehen, sind auch nach 3 Monaten nicht weg. Sind das normale Widerstände, die ich auch hatte, als ich 2 Jahre ins Fitness-Studio gegangen bin? Ich weiß es derzeit nicht. Nach der Yogapraxis war ich jedenfalls auch gestern ziemlich zufrieden und entspannt.

 

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