Asanas – Nach 2 Wochen Pause wieder Yoga

Nach meiner 4. Yogastunde mit reichlich Asanas ging es mir am nächsten Donnerstag körperlich nicht gut. Zu meinen Schwierigkeiten im Nackenbereich gesellten sich weitere Beschwerden, die mich letztlich daran hinderten, zum Yoga zu gehen.

Ich sah keine Möglichkeit, die Yogastunde genießen zu können; also entschied ich mich, eine Pause einzulegen, obwohl ich Sorge hatte, dass ich gar nicht mehr hingehen würde.

Wie sich zeigen sollte, war dies eine gute Entscheidung und meine Befürchtung bewahrheitete sich nicht.

In diesem Artikel möchte ich über meine Erfahrungen mit der Pause sowie über meine 5. Yogastunde berichten.

Nach der Pause zurück zum Yoga?

Nachdem ich mich entschieden hatte, meinem Körper eine Pause zu gönnen, hatte ich in den nächsten Tagen ein ’schlechtes‘ Gewissen. Dazu gesellten sich Bedenken, ob ich am nächsten Donnerstag wieder den Mut aufbringen würde, zum Yoga zu gehen.

Also nahm ich mir fest vor, dies auf jeden Fall zu tun.

Wieder unter Frauen in die Yoga-Praxis

Ich war schleißlich froh, dass es mir gelang, entsprechend meiner Ansprüche an mich selbst, zu meiner 5. Yogastunde auf zu brechen.

Erfreulicher Weise konnte ich wieder meinen bevorzugten Platz im Yoga-Raum einnehmen. Nachdem ich gelernt habe, dass Hilfsmittel für eine angenehme Yogastunde wichtig sind, nahm ich nun 2 Yogadecken, 2 Yogakissen, 2 Yogablöcke und eine Yogamatte aus dem Vorrraum mit.

Letztes Mal hatten 2 weitere Männer am Yoga teilgenommen, die dieses Mal nicht da waren. Also war ich wieder der einzige Mann.

Es schien sich zu bestätigen, dass Männer beim Yoga unterrepräsentiert sind.

Erholung für den Körper sinnvoll

Während der Yogastunde merkte ich schnell, dass mir die 2-wöchige Pause gut getan hatte. Als Anfänger werden Muskeln, Bänder und Gelenke beansprucht, die vorher mehr oder weniger ungenutzt bleiben.

Daraus ergibt sich eine besondere und neue Anstrengung für den Körper. Diese zu merken und sich selbst nicht zu überfordern ist besonders in der Anfangszeit wichtig. Allerdings neigen Männer, und somit auch ich, dazu, die eigenen Grenzen der Leistungsfähigkeit und Fitness zu ignorieren.

Also ganz wichtig! Wenn Du damit beginnst, Yoga zu praktizieren, solltest Du Dir in den Yogastunden und eventuell zwischendurch eine Pause erlauben.

Asanas schienen leichter – Durch Pause Effekte des Yoga merkbar

Erstaunlich war für mich in der 5. Yogastunde dann folgerichtig, dass mir die Asanas und Flows (Abfolge von Asanas) wesentlich leichter fielen als in den Yogastunden davor.

Ich hatte den Eindruck, dass es mir bereits wesentlich leichter gelang, die einzelnen Asanas ein zu nehmen und zu halten.

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Andererseits konnte ich auch merken, dass meine Oberschenkel eine meiner Schwachstellen sind. Meine Frau hatte mich oft darauf aufmerksam gemacht, dass ich eher über die Waden gehe als meine Oberschenkel zu nutzen.

Insgesamt kann ich sagen, dass mir durch die körperlichen Veränderungen, die sich bei mir offenbar bereits eingestellt hatten, die Yoga-Praxis schon mehr Freude als Gram bereitete.

Fazit

Yoga ist anstrengend. Deshalb ist es wichtig, sehr darauf zu achten, dass Du Dich nicht überforderst.

Dein Körper braucht Zeiten zur Regeneration; einmal aus zu setzen und nicht zur Yogastunde zu gehen, scheint in der Anfangsphase mehr als ratsam.

Für die Praxis bedeutet dies, dass Du darauf achten solltest, welche Asanas Du mit machst. Manchmal ist es gut, ein Asana durch eine leichtere Variante zu ersetzen. Ein(e) gute(r) Yogalehrer(in) ist in der Lage, Dir Alternativen an zu bieten.

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