Yoga Aufwärmen – 4. Yogastunde – 4 Frauen und 3 Männer

Nach der letzten Yogastunde hatte ich wieder viel mit meinem Körper zu tun.

Meine Frau hatte mich zwar im Vorfeld darauf hingewiesen, dass das eigene Körpergefühl zu Anfang erst einmal unangenehmer werden kann, doch es kommt viel schlimmer.

Da ich dazu neige, (zu) viel Zeit am Rechner zu verbringen, ich versuche Musik zu produzieren, sind Probleme mit meinem Rücken und Nacken immer wieder präsent.

Durch das Yoga merke ich die Schwierigkeiten deutlicher und das macht nicht wirklich Vergnügen.

In diesem Artikel geht es darum, wie es mir in der 4. Yogastunde ergangen ist.

Inzwischen habe ich meine Bedenken bezüglich Yoga ablegen können und ich freute mich auf meine inzwischen 4. Yogastunde.

Nicht mehr allein unter Frauen beim Yoga

Als ich im Yogastudio ankam, durfte ich schnell feststellen, dass ich an diesem Abend nicht der einzige Mann war.

2 weitere Männer waren bereits anwesend und hatten leider auch meinen Platz im Raum eingenommen; das fand ich zunächst nicht so schön, da es mich irritierte.

Und es war beides! Es gibt sie also doch; andere Männer, die Yoga zumindest aus probieren; und ich war gezwungen, wollte ich teilnehmen, mich hinten rechts im Raum zu positionieren anstatt rechts.

Yoga – Aufwärmen – Anstrengung und Anspannung – Entspannung

Aufwärmen mit der Stellungs des Kindes, Hase und mehr

Die erste Yogalehrerin meiner Frau sagte es bereits vor Jahren. Nach der Anspannung folgt die Entspannung.

Nach diesem Prinzip war auch die 4. Yogastunde aufgebaut.

Eingeleitet durch die Stellung des Kindes über den Hasen (‚Karnickel‘) begleitete unsere Lehrerin uns beim Aufwärmen durch vorsichtige Dehnung.

Ich kann sagen, dass ich diesen Teil sehr mag, da er Überforderung von Grund auf ausschließt.

Anstrengung und Anspannung mit dem Sonnengruss und mehr

Nach dem Aufwärmen folgten die anstrengenden Übungen wie beispielsweise der Sonnengruss.

Der Sonnengruss ist eine Abfolge mehrer Asanas. Die mit ihm verbundene Anstrengung hängt von der Schnelligkeit und der Anzahl der Durchführung ab.

Der Sonnengruss wirkt sich direkt auf die Atmung und den Kreislauf aus, sorgt durch die darin enthaltende Asana ‚Der herabschauende Hund‘ für eine Belebung des Gehirns und läßt Müdigkeit verschwinden.

Allerdings ist der Sonnengruss keine leichte Abfolge, sondern eine herausfordernde Übung. In der 4. Stunde sollten wir diese 4 oder 5mal durchführen.

Während der Ausführung gelang es mir kaum, meinen Atem fließen zu lassen. Ich mußte merken, dass mein Kreislauf nicht beste ist.

Entspannung mit der Totenhaltung

Nach ausgiebiger Anspannung und Anstengung durften wir uns auch in meiner 4. Yogastunde in der Totenhaltung entspannen.

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Dabei geht es unter anderem darum, Gedanken kommen und wieder gehen zu lssen, und dabei den Körper entspannen zu lassen.

Auch diesen Teil der Stunde finde ich sehr angenehm, obwohl es mir unterschiedlich gelingt, mich tatsächlich zu entspannen.

Fazit

Nach meiner 4. Yogastunde war ich erneut wunderbar durchblutet und deutlich klarer im Kopf als sonst in meinem Alltag.

Das Prinzip des Aufwärmes durch Dehnung, Anstrengung durch Asanas, bei unserer Yogalehrerin teilweise im Flow, und die Entspannung zum Ende gefällt mir sehr gut.

Die Auswirkungen in der Folgewoche sind allerdings gravierend.

Auf der einen Seite merkte ich, dass ich mental entspannter war, auf der anderen Seite merkte ich meinen Körper umso mehr. Rückenschmerzen, Schmerzen in der Halswirbelsäule, die mich immer wieder mal begleiten, sind nun immer da, vom Muskelkater mal abgesehen.

Mal sehen wie es weiter geht.

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