Yogastunde, die dritte – Tiefe Atmung nach einer Stunde

Unfassbar!

Obwohl ich gestern nachmittag und abend sehr müde war, bin ich zu meiner 3. Yogastunde gegangen.

Am Freitag morgen beim Aufwachen und auch später merkte ich beispielsweise meine Unterarme. Durch die Übungen (Asanas) bzw. Posen wird der gesamte Körper angesprochen; das wird für mich immer deutlicher.

Wie es mir in der Woche nach der 2. Yogastunde ergangen ist und wie meine Erfahrungen mit meiner 3. Yogastunde sind, möchte ich in diesem Artikel zum Thema machen.

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Mehr Körperwahrnehmung

In den folgenden Tagen nach meiner 2. Yogastunde hatte ich mit meinem Körper mehr als sonst zu tun.

Muskelkater und Überforderung

Auf der einen Seite hatte ich wie nach der 2. Stunde Muskelkater. Da ich während der Yogastunde erfahren mußte, dass unter anderem meine Oberschenkel schwach sind, schmerzten mich diese ab dem 3. Tag. Auch meine Waden meldeten sich zwischendurch und signalisierten, dass ich sie überfordert hatte.

Während ich diese Körperegionen vormals überhaupt nicht gemerkt hatte, waren sie nun präsent.

Weniger Gedanken

Auf der anderen Seite hatte ich den Eindruck, dass sich für mich weniger störende Gedanken in meinen Alltag mogeln konnten.

Meine Arbeitswoche war anstrengend und es gelang mir sehr gut, mich auf meine Aufgaben zu konzentrieren.

Insgesamt beeinflußten mich die üblichen ‚Wenn‘ und ‚Aber‘ kaum in meinen Handlungen. Ich war innerlich aufgeräumter als sonst.

3. Yogastunde

Zunächst sei erwähnt, dass ich auch am 3. Abend der einzige Mann war. Während die ein oder andere Teilnehmerin nicht da war, nahmen Frauen teil, die ich bis dato noch nicht gesehen hatte.

Korrekte Ausführung – Yogablöcke

Nachdem ich nach der 2. Stunde mit erheblichem Muskelkater zu tun hatte, nahm ich in die 3. Stunde nicht nur 2 Yogakissen, sondern auch 2 Yogablöcke mit.

Im Yoga gibt es immer wieder die Herausforderung, sich nach unten zu beugen bzw. sich entweder mit beiden Armen oder einem Arm abzustützen.

Dann kann es sein, dass mich mangelnde Beweglichkeit oder Flexibilität zwingt, aus zuweichen, damit ich mit meinen Händen zum Boden komme.

Die Folge ist, dass ich die Übung nicht korrekt ausführe. Das ist nicht Sinn und Zweck einer Übung (Asana).

Natürlich kann man einen Yogablock auch senkrecht stellen, allerdings ist dieser dann weniger stabil. Für mich war in der 3. Stunde das übereinander legen von 2 Blöcken die Lösung.

Varianten in der Abfolge

Sehr gut hat mir in der 3. Stunde gefallen, dass unsere Lehrerin die Abfolge der Asanas leicht variert hat.

Ich masse mir nicht an, die einzelnen Übungen nach 3 Yogastunden beschreiben zu können. Dafür bin ich nach wie vor viel zu sehr damit beschäftigt, die Asanas überhaupt aus zu führen und dies einigermaßen korrekt.

Außerdem werde ich körperlich extrem gefordert.

Die eigene Yogastunde planen.

Ich hoffe, dass ich dazu irgendwann in der Lage bin.

Atmung im Yoga

Einatmung und Ausatmung im Yoga

Zum Yoga gehört auch, dass zu bestimmten Bewegungen entweder eingeatmet oder ausgeatmet werden soll.

Soviel habe ich nach der 3. Yogastunde begriffen.

Während die Yogastunde bei unserer Lehrerin langsam und mit Aufwärmübungen beginnt, ist dies für mich einigermaßen umsetzbar.

Doch spätestens, nach ca. 1 Stunde, wenn der Sonnengruss, eine Abfolge mehrer Asanas, mit einer etwas höheren Geschwindigkeit, durch unsere Yogalehrerin von mir gefordert wird, bekomme ich damit derzeit erhebliche Schwierigkeiten.

Das mag auf der einen Seite daran liegen, dass ich den Fokus auf meine Atmung verliere, da der Sonnengruss nicht unkompliziert ist.

Auf der anderen Seite ist der Sonnengruss körperlich so anstrengend, dass er mich dazu animiert, tiefer zu atmen, damit mein Körper genug Sauerstoff bekommt.

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Tiefe Atmung

Das bedeutet gleichzeitig, dass ich spätestens nach dem Sonnengruss sehr tief atme.

Eine derart tiefe Atmung will mir im Alltag nicht gelingen und ich habe die Idee, dass, so wie es an anderer Stelle behauptet wird, mein Körper eine bessere Sauerstoffversorgung erfährt.

Ich bin mir auch relativ sicher, dass sich dies auch den ein oder anderen Tag nach der Yogastunde noch auf mich auswirkt.

Fazit

Eines ist gewiss. Obwohl unsere Lehrerin ganz ’normales‘ Yoga anbietet, ist es sehr anstrengend.

Die Anforderungen im Yoga sind hoch und ein wichtiger Aspekt ist, sich selbst darin zu bewegen und seinen Platz zu finden. Dazu später mehr.

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